Muster & Formulare

 
Kostenlose Muster und Formulare. Heute:

Formular 1: Merkblatt für den Todesfall

Formular 2: Vorsorgevollmacht

Forumular 3: Patientenverfügung = Patienten-Testament

 

 

 

1. Merkblatt für den Todesfall:

Helfen Sie ihren Angehörigen für den Fall Ihres Todes und fassen die wichtigsten Informationen in einem an zugänglicher Stelle aufbewahrten Ordner zusammen. Hierzu kann das nachfolgende Merkblatt behilflich sein. Es ist getrennt vom Testament aufzubewahren. Zum Beispiel in einem Umschlag mit der Aufschrift:

„Nach meinem Tod sofort öffnen!“

Das Merkblatt könnte folgenden Inhalt haben:

Dieses Merkblatt wurde am 24. Mai 2006 verfasst von

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Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Anschrift des Ausstellers:

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Name, Mädchenname, Vorname der Ehefrau, Geburtsdatum, Geburtsort, verheiratet seit:

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Gemeinsame Kinder, Adoptiv- und evtl. Stiefkinder mit derzeitiger Anschrift:

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1. Sterbeurkunden und Todesanzeigen

Sterbeurkunden werden für folgende Institutionen benötigt:

Kirche, Standesamt, Amtsgericht-Nachlassgericht, Kreditinstitute, Rentenanstalten, Versicherungsgesellschaften etc.

Von meinem Ableben sind zu benachrichtigen:

Standesamt, Kirche, Arbeitgeber, Rentenanstalt, Versorgungsamt, Versicherungsgesellschaften- siehe Punkt 3 -, Krankenkasse, Kreditinstitute, Vereine,Verwandte, Bekannte, Freunde etc.:

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2. Bestattungswünsche

Ich möchte eine ERDBESTATTUNG/FEUERBESTATTUNG.

Bezüglich der Bestattung habe ich folgende Wünsche und Anordnungen:

Sarg/Sargausstattung:

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Bestattungszeremoniell/Musik: .......................................................................................................

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Einzel-, Doppel-, Familiengrab, Friedhof:

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Die Grabstelle soll käuflich erworben werden: ................................................................................

Wichtiger Hinweis: Sollen die Erben die Grabstelle käuflich erwerben, so ist dies im Testament unbedingt schriftlich zu bestimmen!

Mit dem Bestattungsunternehmen ..................................................................................................

......................................................................................................................................................... sind bereits entsprechende Vereinbarungen getroffen und bezahlt worden, Belege anbei!

Mit der Gärtnerei .............................................................................................................................

wurde eine vertragliche Vereinbarung getroffen, dass mein Grab für die nächsten ..... Jahre von dieser Gärtnerei gepflegt wird. Die Kosten wurden von mir bereits bezahlt, Belege und Vertrag anbei!

Wichtiger Hinweis: Sollen die Erben diesen Vertrag abschließen und bezahlen, so ist auch dies unbedingt im Testament zu bestimmen!

3. Sterbegelder und Versicherungen

Über meinen Tod müssens o f o r tschriftlich durch „Einschreiben“ und unter Beifügung der Sterbeurkunde, der Versicherungspolice sowie der letzten Prämienquittung benachrichtigt werden:

a) Sterbekassen (z.B. DSB, Arbeitgeber etc.)

Gesellschaft:Police- Nr.:Vertragssumme:

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b) Sterbegeldzuschüsse (z.B. Krankenkasse, Arbeitgeber, Gewerkschaften etc.)

Anschrift:

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c) Lebens- und Unfallversicherungen

Zu den Versicherungssummen kommen evtl. noch die Gewinnanteile. Bei den mit einem * gekennzeichneten Versicherungen erhöht sich bei Unfalltod die Versicherungssumme:

Gesellschaft:Police-Nr.:Vertragssumme:

....................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

d) Autoinsassen-Unfallversicherung

Gesellschaft:Police-Nr.:Vertragssumme:

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Bitte darauf achten, ob evtl. auch für das Dienstfahrzeug oder ein Fremdfahrzeug (beim Mitfahren) eine Insassen-Unfallversicherung besteht!

Nach meinem Tod bestehen Ansprüche auf folgende Leistungen:

(z.B. Gehalts- bzw. Rentenfortzahlungen wie Invaliden-, Angestellten-, Knappschafts- und Unfallrente, Beamtenpensionen etc. für ... Monate; Provisionen, Tantiemen, Gratifikationen etc.)

ZahlstelleBescheid-Nr.:Betrag:

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4. Vermögensverhältnisse - Guthaben

a) Ich habe folgende Bankkonten:

Geldinstitut:Konto-Nr.:Unterschriftsberechtigter:

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b) Ich habe folgende Sparbücher:

Geldinstitut:Sparbuch-Nr.:Stichwort:Unterschriftsberechtigter:

....................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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c) Ich habe folgende Bausparverträge:

Bausparkasse:Vertrags-Nr:Bausparsumme: Fälligkeit:

..........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

d) Ich habe folgenden Banksafe:

Geldinstitut:Safe-Nr.:Stichwort:Unterschriftsber.:

.............................................................................................................................................................

e) Ich habe folgende Wertpapierdepots:

Geldinstitut:Wertpapiere von:Wert:Unterschriftsber.:

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f) Weitere Wertgegenstände habe ich hinterlegt bzw. verliehen:

..........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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g) Ich habe folgende Forderungen (z.B. Lastenausgleich etc.):

Anschrift:Forderungsgrund:Wert:

.......................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

h) Ich habe folgenden Grundbesitz (Allein- oder Miteigentum):

Ort:Flurstück-Nr.:

..........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Die Scheckformulare, Sparbücher, Bausparverträge, Safeschlüssel sowie die Versicherungspolicen befinden sich (Aufbewahrungsort):

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5. Vermögensverhältnisse – Verbindlichkeiten

a) Ich habe folgende Verpflichtungen:

Anschrift:Verpflichtungsgrund:Wert:

....................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

b) Ich habe folgende Bürgschaften übernommen:

Anschrift:Bürgschaftsgrund:Wert:

..........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

c) Auf meinem Grundstück in ..............................................................................................................

Flurstück-Nr........................befinden sich folgende sachliche Verpflichtungen

(z.B. Bebauungsbeschränkung, Erbbaurecht, Kleinsiedlung, Nießbrauchrecht,

Reichsheimstätte, Vorkaufsrecht, Wegerecht, Wiederkaufsrecht, Wohnrecht etc.)

..............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

d) Auf meinem Grundstück in ...........................................................................................................

Flurstück Nr. .......................lasten folgende finanzielle Verpflichtungen (z.B. Hypotheken,

Grund- und Rentenschulden etc.):

Kreditgeber:Laufzeit:Zinssatz:Wert:

....................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

6. Daueraufträge und Einzugsermächtigungen

Es bestehen folgende a) Daueraufträge und b) Einzugsermächtigungen, die nach meinem Tod gelöscht werden können (z.B. DSB-Beitrag, Vereins- und Parteibeiträge, Radio- und Fernsehge­bühren, Strom und Gas, Telefon, Versicherungsprämien, Zeitungen, Zeitschriften etc.):

a) Daueraufträge

Geldinstitut:Empfänger:Betrag:

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b) Einzugsermächtigungen

Geldinstitut:Empfänger:Gegenstand (wofür):

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7. Versicherungen, Vereine

a) Neben den in Punkt 3 aufgeführten Versicherungen können noch folgende Versicherungen und Vereine (Mitgliedschaften) gekündigt und die Prämien- bzw. Beitragszahlungen eingestellt werden (z.B. Krankenversicherung, evtl. Privathaftpflichtversicherung, Rentenversicherung, Gewerkschaft, Vereine etc.):

Gesellschaft, Verein:Police-Nr.:Versicherungsart:

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b) Folgende Versicherungen und Vereinsmitgliedschaften sind umzuschreiben (z.B. Privathaftpflichtversicherung, Haus- und Grundstückshaftpflichtversicherung, Hausratversicherung, Leitungswasserschadenversicherung, Vereinsmitgliedschaft etc.):

Gesellschaft, Verein:Police-Nr.:Versicherungsart:

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c) Es besteht für mich eine Erbschaftssteuerversicherung:

Gesellschaft:Police-Nr.:

..........................................................................................................................................................

Wichtiger Hinweis: Die Versicherungsgesellschaft muss im Falle einer Erbschaftssteuerversiche­rungs o f o r tbenachrichtigt werden, da die Versicherungssumme innerhalb von 2 Monaten an das Finanzamt abgeführt sein muss!!!

8. Testament

Ich habe ein eigenhändiges / ein öffentliches (notarielles) Testament errichtet.

Es befindet sich (Aufbewahrungsort):

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Diese Wünsche und Anordnungen wurden vom Unterzeichner festgelegt am (Ort und Tag der Ausstellung):

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Unterschrift des Ausstellers:

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2. Vorsorgevollmacht

Vorsorgevollmacht

Im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte und in Kenntnis der Tragweite meiner Anordnungen, über die ich mich durch Herrn Rechtsanwalt Gerhard Ruby, Villingen-Schwenningen, ausführlich informiert und beraten habe lassen, erteile ich

(Bitte Daten einfügen)

nachfolgende

1. Generalvollmacht:

Ohne Zwang und aus freiem Willen bevollmächtige ich

(Bitte Daten einfügen)

soweit gesetzlich möglich, mich in allen persönlichen Angelegenheiten, auch soweit sie meine Gesundheit betreffen, sowie in allen Vermögens-, Steuer- und sonstigen Rechtsangelegenheiten in jeder denkbaren Richtung zu vertreten.

Die Vollmacht beinhaltet ausdrücklich auch

-Vermögenserwerbungen und -veräußerungen sowie Belastungen jeder Art für den Vollmachtgeber vorzunehmen und Verbindlichkeiten beliebiger Art und Höhe für mich - auch in vollstreckbarer Form – einzugehen (wobei mir bekannt ist dass für Immobiliengeschäfte sowie für Handelsgewerbe ein notarielle Vollmacht erforderlich ist)

-Vermögenswerte beliebiger Art, namentlich Geld, Sachen, Wertpapiere und Schriftstücke für mich in Empfang zu nehmen;

-über meine vorhandenen Konten bei Banken beliebig zu verfügen (wobei mir bekannt ist, dass die Banken in der Regel eine Vollmacht auf bankeigenen Vollmachtsformularen verlangen und diese Vorsorgevollmacht nach ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht akzeptieren müssen)

-Verträge sonstiger Art unter beliebigen Bestimmungen abzuschließen, Vergleiche einzugehen, Verzichte zu erklären und Nachlässe zu bewilligen;

-mich als Erben, Pflichtteilsberechtigten, Vermächtnisnehmer, Schenker oder Beschenkten in jeder Weise, namentlich auch bei Vermögens- und Gemeinschaftsauseinandersetzungen jeder Art, zu vertreten und auch Ausschlagungserklärungen für mich abzugeben;

-meine Versorgungsangelegenheiten (Pension, Rente usw.) zu regeln;

-Prozesse für mich als Kläger oder Beklagter zu führen und hierbei die Rechte eines Prozessbevollmächtigten im vollen Umfange des § 81 ZPO auszuüben, mich in allen gerichtlichen und außergerichtlichen Verfahren als Gläubiger oder Schuldner, Kläger oder Beklagten oder in jeder sonstwie in Frage kommenden Eigenschaft ohne jede Einschränkung zu vertreten;

-zu allen Verfahrenshandlungen, auch i.S.v. § 13 SGB X;

-den Haushalt aufzulösen und über das Inventar zu verfügen;

-Vereinbarungen mit Kliniken, Alters- und Pflegeheimen abzuschließen und zum Zwecke hierfür Sicherungshypotheken auch für den Sozialhilfeträger zu bestellen;

-über den Umfang der Beerdigung zu entscheiden

-Sterbegelder in Empfang zu nehmen und darüber zu quittieren;

-den Nachlass bis zur amtlichen Feststellung der Erben in Besitz zu nehmen und zu verwalten.

Im Bereich der gesundheitlichen Fürsorge und des Selbstbestimmungsrechts umfasst diese Vollmacht insbesondere folgende Maßnahmen:

-Die Aufenthaltsbestimmung, vor allem die Entscheidung über die Unterbringung in einem Pflegeheim oder Hospiz, in einer geschlossenen Anstalt, Aufnahme in ein Krankenhaus oder ähnliche Einrichtung;

-Eine Maßnahme nach § 1906 Abs. 1 BGB, eine Unterbringung, die zu meinem Wohl erforderlich ist, weil aufgrund einer psychischen Krankheit oder geistigen oder seelischen Behinderung die Gefahr besteht, dass ich mich selbst töte, oder erhebliche Gefahr besteht, dass ich mir gesundheitlichen Schaden zufüge, oder eine Untersuchung meines Gesundheitszustandes, eine Heilbehandlung oder ein ärztlicher Eingriff notwendig ist, oder meine Unterbringung nicht durchgeführt werden kann, und ich aufgrund einer psychischen Krankheit oder geistigen oder seelischen Behinderung, die Notwendigkeit einer solchen Unterbringung nicht kennen oder nicht nach dieser Einsicht handeln kann.

-Eine Maßnahme nach § 1906 Abs. 4 BGB, ich mich also in einer Anstalt, einem Heim oder sonstigen Einrichtung aufhalte, ohne dort untergebracht zu sein, und mir die Freiheit über einen längeren Zeitraum oder regelmäßig durch mechanische Vorrichtungen, Medikamente oder auf andere Weise entzogen werden soll.

-Maßnahmen nach § 1904 Abs. 1 BGB, also die Einwilligung in eine Untersuchung meines Gesundheitszustandes eine Heilbehandlung oder ein ärztlicher Eingriff, wenn die begründete Gefahr besteht, dass ich aufgrund dieser Maßnahme versterbe oder einen schweren und länger andauernden gesundheitlichen Schaden erleiden kann.

-Die Entscheidung über die Verabreichung von Medikamenten, die erhebliche unerwünschte Nebenwirkungen haben oder haben können.

-Die Entscheidung darüber, ob bei einem voraussichtlich länger andauernden Zustand der Bewusstlosigkeit (Wachkoma) eine künstliche Ernährung oder Flüssigkeitszufuhr eingeleitet oder abgebrochen wird.

-Die Entscheidung über einen Behandlungsabbruch oder die Einstellung lebenserhaltender oder lebensverlängernder Maßnahmen, wenn das Grundleiden mit infauster Prognose irreversiblen Verlauf genommen hat und ich mich in einem Zustand befinde, in dem ein bewusstes und umweltbezogenes Leben mit eigener Persönlichkeitsgestaltung nicht mehr möglich ist. Zu den lebenserhaltenden Maßnahmen gehören insbesondere künstliche Wasser- und Nahrungszufuhr, Sauerstoffzufuhr, künstliche Beatmung, Medikation, Bluttransfusion und Dialyse.

Mein Bevollmächtigter kann hierzu in die Krankenunterlagen einsehen und alle Auskünfte und Informationen von den behandelnden Ärzten und dem Krankenhaus verlangen; diese werden von der Schweigepflicht entbunden.

-Die Entscheidung darüber, ob nach meinem Tod zu Transplantationszwecken Organe entnommen werden dürfen.

-Die Kontrolle darüber, ob die Klinik, die Ärzte und das Pflegepersonal mir trotz meiner Bewusstlosigkeit oder Entscheidungsunfähigkeit eine angemessene ärztliche und pflegerische Betreuung zukommen lassen, die zugleich auch eine menschenwürdige Unterbringung umfasst. Die Kontrolle bezieht sich auch auf eine Sterbebegleitung und die Leithilfe, die Ärzte und Pflegepersonal verpflichten, Schmerz, Atemnot, unstillbaren Brechreiz, Erstickungsangst oder vergleichbar schweren Angstzuständen entgegenzuwirken. Selbst wenn mit diesen palliativen Maßnahmen das Risiko einer Lebensverkürzung nicht ausgeschlossen werden kann.

-Im Falle der Bestellung eines Betreuers oder Kontrollbetreuers seitens des Vormundschaftsgerichts gelten diese Anweisungen gleichzeitig auch für den Betreuer.

Die bevollmächtigte Person darf in meinem Namen auch bereits erteilte Einwilligungen zurücknehmen oder Einwilligungen verweigern, Krankenunterlagen einsehen und deren Herausgabe an Dritte bewilligen.

Sollte das Vormundschaftsgericht eine Betreuung für erforderlich halten, möchte ich, dass hierzu bestimmt wird:

(Bitte Daten einfügen)

Von den Beschränkungen des § 181 BGB ist der Bevollmächtigte befreit.

Die Vollmacht erlischt nicht, wenn der Vollmachtgeber geschäftsunfähig werden sollte; sie erlischt auch nicht durch den Tod des Vollmachtgebers.

Die Vollmacht ist frei widerruflich.

2. Untervollmacht

Untervollmacht darf im Rahmen der dem Generalbevollmächtigten zuteil werdenden Vertretungsmacht erteilt werden. Die Vertretungsmacht des Unterbevollmächtigten ist grundsätzlich auf die Geschäfte des täglichen Lebens zu beschränken. Eine Unterbevollmächtigung in diesem Bereich ist nur bezüglich einzelner Aufgabenkreise möglich. Sie bedarf der Schriftform.

3. Ersatzbevollmächtigter

Für den Fall, dass dem Generalbevollmächtigten die Wahrnehmung meiner Interessen dauerhaft unmöglich ist, ist er berechtigt, eine Ersatzperson zu bevollmächtigen. Sollte die Benennung einer Ersatzperson unterblieben sein, sollen

(Bitte Daten einfügen)

 

 

 

 

 

 

jeweils mit der Berechtigung der Einzelvertretung

 

Ersatzbevollmächtigter sein.

Der Ersatzbevollmächtigte hat dieselbe Vertretungsmacht wie der von ihm zu ersetzende Bevollmächtigte. Mit der Bestellung der Ersatzperson erlischt die Vollmacht des zunächst Bevollmächtigten.

Ort, Datum, Unterschrift

 

 

 

3. Patientenverfügung

Patientenverfügung

mit Wunsch nach Behandlungsabbruch nach infauster Prognose

Patientenverfügung von:

(Bitte Daten angeben)

Für den Fall, dass ich nicht mehr in der Lage sein sollte, meine Angelegenheiten selbst zu regeln, verfüge ich im jetzigen Vollbesitz meiner Kräfte und in voller Kenntnis über den Inhalt und die Tragweite meines hier geäußerten Willens wie folgt:

Wenn bei schwerstem körperlichen Leiden oder Verletzungen, Dauerbewusstlosigkeit sowie fortschreitendem geistigen Verfall auch vor dem Endstadium einer tödlich verlaufenden Krankheit und vor Eintritt des eigentlichen Sterbevorgangs keine Aussicht mehr auf Besserung im Sinne eines für mich erträglichen und umweltbezogenen Lebens mit eigener Persönlichkeitsgestaltung besteht,

-sollen an mir keine lebenserhaltenden Maßnahmen (z.B. Wiederbelebung, Beatmung, Dialyse, Bluttransfusionen, Medikamente) vorgenommen werden bzw. bereits begonnene abgebrochen werden,

-wünsche ich keine Ernährung durch Magensonde und Magenfistel

-wünsche ich keine Antibiotikaeingabe bei fieberhaften Begleitinfekten

-wünsche ich weitestgehend Beseitigung von Begleitsymptomen, insbesondere von Schmerzen; eine damit unter Umständen verbunden Lebensverkürzende Wirkung nehme ich in Kauf

Desweiteren will ich, falls ein Betreuer für mich bestellt wird, dass dieser meinen hier geäußerten Wünschen nach § 1901 Abs.2 BGB entsprechen soll.

Die in dieser Verfügung getroffenen Entscheidungen erfolgten nach eingehender und reiflicher Überlegung und stellen meine generelle ethische Grundeinstellung zu Fragen eines Behandlungsabbruchs dar.

In einer konkreten Situation, in der über einen Behandlungsabbruch der an mir vorgenommenen Heilmaßnahmen zu entscheiden ist, bitte ich meine behandelnden Ärzte, diese Patientenverfügung als verbindlich anzunehmen und entsprechend meinem Willen zu verfahren. Eine andere Entscheidung als die hier zum Ausdruck gebrachte kommt für mich nicht in Frage.

Für den Fall, dass für mich ein Betreuer bestellt wird, ist dieser ebenfalls an die Erklärung gebunden. Meine in dieser Verfügung getroffenen Erklärungen gelten insoweit als Betreuungsverfügung.

Ort, Datum, Unterschrift

 
 

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Spezialisten im Erbrecht
Rechtsanwalt Gerhard Ruby*
Rechtsanwalt Dr. Andreas Schindler
Rechtsanwalt Dr. Alexander Wirich
 
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Paradiesgasse 1/1
78050 Villingen-Schwenningen
 
Tel.: 07721 / 6 34 50
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*Leiter Deutsches Forum für Erbrecht Baden-Württemberg

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